Conner McLeod im Trikot der onesto Tigers

Bittere Pille zum Fest…

EV Lindau Islanders vs. onesto Tigers 9:1 (5:0, 3:1, 1:0)

Lindau: Salmik, Filmonow – Raaf-Effertz, Schneider, Tölzer, Baßler, R. Wucher (2), Bender (2) – Jezovsek (2), Farny (2), Busch, C. Wucher, Kane (4), Grafenthin, Elo, Strodel, Marsall, Feigl (2), Sivic

Bayreuth: Meier, McLeod (ab 18.) – Spacek (4), Nedved (2), Schusser (2), Pietsch (4), Stelzmann, Hüserich – Bollers, Barber (2), Brown (2), Piskor (2), Verelst, Lüsch, Bauhof, Hammerbauer, Zimmermann (2), Maschke, Pohjamo

Schiedsrichter: Kalnik, Spiegl – Bauer, Zoepf

Zuschauer: 847

Strafen: Lindau: 14 Bayreuth: 20 PP: Lindau: 2/8 Bayreuth: 0/5

Torfolge: 1:9 (8.) Bender (Wucher, Grafethin), 2:0 (11.) Kane (Jezovsek, Busch), 3:0 (17.) Elo (Marsall, Strodel), 4:0 (18.) Raaf-Effertz (Jezovsek), 5:0 (20.) Raaf-Effertz (Marsall, Strodel), 6:0 (28.) Marsall (Tölzer) SH, 6:1 (30.) Hammerbauer (Schusser), 7:1 (35.) Busch (Strodel, Marsall) PP1, 8:1 (38.) Jezovsek (Elo, Farny) PP1, 9:1 (59.) C. Wucher (Wucher, Sivic)

Verzichten musste man beim Match am Bodensee auf Cameron Leask, sowie auf Lennard Habeck, die erkrankt passen mussten. Zurückkehren konnte dagegen der zuletzt fehlende Jesper Müllejans.

Über das komplette Spiel gesehen konnte man an diesem Abend Lindau selten und nur in wenigen Augenblicken das Wasser reichen und musste dementsprechend die hohe Niederlage am Ende hinnehmen. Dabei hatte man in den ersten Minuten etwas mehr vom Spiel und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten, die aber weder Piskor, der übers ganze Feld gelaufen war, Bollers im Slot oder Schusser von der blauen Linie, der nur den Pfosten anvisiert hatte, nutzen konnten. Dies rächte sich in hohem Maße. Bender eröffnete den Torreigen für die Seestädter nach 8 Minuten, als er von der blauen Linie zur Führung traf. Sivic zielte kurz darauf knapp vorbei, bevor Jezovsek Kane über die halbrechte Seite begleitet, diesen einsetzte und der kürzlich zu den Lindauern gestoßene Stürmer zum 2:0 traf. Ein Fehlpass in der eigenen Zone half den Gastgebern dann um den 3. Treffer zu erzielen, den Elo markierte, bevor Raaf-Effertz zum Ende des Abschnitts noch zwei Treffer folgen ließ, sodass man aus Sicht der Islanders mit einer komfortablen Führung von 5:0 in die erste Pause ging.

Im Mitteldrittel war es Elo, der es zunächst gegen den in der 18. Minute ins Spiel gekommenen McLeod probierte. Als R. Wucher 2 Minuten nahm und sich die Tigers anschickten ein Powerplay aufzuziehen, lief man in einen Konter, den Marsall per Shorhander zum 6:0 in den Maschen unterbrachte. Ein kurzes Aufflammen im Team der Tigers brachte den Ehrentreffer, den Hammerbauer kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Lindau aus der Drehung erzielen konnte, bevor Busch kurz darauf im Powerplay zum 7:1 traf. Eine der wenigen Gelegenheiten, die sich für die Tigers auftaten, landeten nach einem Versuch von Lüsch am Pfosten, bevor Lindau nochmals – und erneut im Powerplay – durch Jezovsek erhöhen konnte.

Im Schlussabschnitt, in welchem der Drops bereits gelutscht war, prägten Strafzeiten beider Teams das Spiel. 8 Minuten verbrachten die Lindauer auf dem Sünderbänklein, 12 Minuten die Tigers, sodass ein Spielfluss – auch und zusätzlich zu dem bereits hohem, vorentscheidenden Ergebnis – nicht aufkommen wollte. Einmal sollte aber noch das Scoreboard bedient werden und dies auf Seiten der Lindauer, die durch C. Wucher kurz vor Ende der Partie noch zum 9:1 Endstand trafen.

Für die Tigers muss es jetzt darum gehen, das Spiel schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen um die nächsten Tage, in welchen man im 2-Tages-Rhythmus antreten muss, wieder in die Form zu kommen Spiele gewinnen zu können.

„Das Ergebnis spricht für sich. Wir waren heute schlecht. Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen aber ich muss die Mannschaft ein bisschen in Schutz nehmen. Der Wille war schon da aber wir spielen mit wenigen Leuten durch. Wir haben natürlich auch Erfolg damit gehabt aber sie sind schon ausgepowert. Im Endeffekt waren wir heute einfach zu schlecht“, war ein sichtlich frustrierter Headcoach Suarez im Anschluss an die Partie zu hören.

„Wir waren von der ersten Sekunde bereit. Der Forecheck war da, wir haben die Bayreuther zermürbt, auch läuferisch. Wir sind in einer guten körperlichen Verfassung, haben auch Glück mit Verletzungen. Wir hatten heute Spaß am Spiel, die Pässe kamen an und das Powerplay war gut. Es war ein schöner Sieg heute“, notierten die anwesenden Pressevertreter als Statement vom Lindauer Coach Michael Baindl in ihre Blöcke.

Für die onesto Tigers geht es am Freitag weiter, wenn man die Stuttgart Rebels empfängt. Bully am 2. Weihnachtsfeiertag ist um 20 Uhr im Bayreuther Tigerkäfig.

Am Sonntag darauf geht es zu den Erding Gladiators, bevor man dann am darauffolgenden Dienstag erneut ab 20 Uhr im Tigerkäfig aktiv sein wird. Gegner ist hier der Deggendorfer SC.

-av-

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