onesto Tigers vs. Heilbronner Falken 2:3 (1:1, 1:1, 0:1)
Bayreuth: Meier, Arendas – Spacek (2), Nedved, Schusser, Pietsch, Hüserich, Müllejans – Bollers, Brown, Barber, Habeck, Hammerbauer, Piskor, Lüsch (2), Maschke, Zimmermann, Leask, Stelzmann, Pohjamo
Heilbronn: Berger, Jokinen – Plauschin, Mapes, Berry (2), Fern (2), Krenzlin, Schams (2) – Hon, Weyrauch, Skvorcovs, Anderson, Cabana, Jentsch, Fabian, Wagner, Just, Drothen
Schiedsrichter: Metzkow, Lohse – Laudenbach, Meyer
Zuschauer: 1.028
Strafen: Bayreuth: 4 Heilbronn: 6 PP: Bayreuth: 0/3 Heilbronn: 0/2
Torfolge: 0:1 (10.) Hon (Skvorcovs), 1:1 (18.) Barber (Bollers, Piskor), 2:1 (21.) Bollers (Brown, Barber), 2:2 (22.) Fern (Cabana, Anderson), 2:3 (52.) Cabana (Berry, Mapes)
Weiterhin ohne Verelst und bei diesem Spiel auch Bauhof, dafür aber mit Rückkehrer Habeck ging es ins Match gegen die Heilbronner Falken.
Es entwickelte sich sofort ein schnelles Spiel, bei dem beide Mannschaften mächtig aufs Gas drückten. Es waren aber die Gastgeber, die auch Chancen kreierten und für Gefahr sorgten vor dem gegnerischen Tor. So war zu Anfang Barber durch, bekam aber keinen Druck auf die Rückhand, bevor es Spacek zentral mit Gewalt probierte und Bollers vorbei zielte. Dann erst kam Heilbronn zu einem ersten Annährungsversuch, den Cabana auf Meier abfeuerte – dieser aber stabil bleibt. Danach hatte Piskor bei freier Schussbahn eine gute Gelegenheit, die verstrich, bevor Berry auf der anderen Seite Hon einsetzte und dieser aus halbrechter Position genau zielte und damit die Führung für seine Farben schrieb. Eine erste Strafe gegen Heilbronn nutzte man nicht, auch wenn man durch Piskor, Bollers, Spacek oder Barber mehrfach das Tor anvisiert hatte. Als kurz vor der Drittelpause Piskor die Scheibe nach vorne trieb, sein Passversuch auf Bollers irgendwann bei Barber endete, blieb dieser eiskalt und machte den Ausgleich, der gleichzeitig auch Pausenstand war.
Keine halbe Minute war gespielt im Mittelabschnitt, da war es Bollers, der eine vor ihm aufspringende Scheibe zur viel umjubelten Führung in die Maschen drückte, bevor nur 31 Sekunden später Fern dies korrigierte und für seine Falken den Ausgleich auf die Anzeigentafel schrieb. In der Folge spielte vermehrt das Team der Tigers nach vorne und kreierte die besseren Chancen, die man jedoch reihenweise liegen ließ. Allein Bollers, der zwei Mal alleine auf Berger zulief, hätte hier mehr Output erzielen können. Auch Barber scheiterte in Unterzahl bei einem Konter am Schlussmann der Falken, die – als Lüsch und Spacek in kurzer Abfolge auf die Strafbank mussten – eine doppelte Überzahl gegen stark verteidigende Tigers nicht nutzen konnten. Dass Brown einen starken Pass von Boller am langen Pfosten knapp verpasste, passte ins Bild dieses Abschnitts, bei welchen man durchaus mit einer Führung in die Pause hätte gehen können.
Die PS, die man über 40 Minuten aufs Eis gebracht hatte, waren im Schlussabschnitt nicht mehr ganz verfügbar, auch wenn man sich mühte und das Spiel offen gestalten konnte – so war man im Erarbeiten von Chancen nicht mehr auf dem Level, das man zuvor noch hatte sehen können. Dass Heilbronn mit einer Einzelaktion von Cabana, der sich die Scheibe in der eigenen Zone geholt hatte, übers Feld lief und in der 52. Spielminute das Game-Winning-Goal erzielte, passte so ein wenig ins Bild des Spiels, bei welchen die Tigers über weite Strecken das tonangebende Team gewesen sind. So quittierte man – auch nach einem letzten Versuch mit 6 Feldspielern in den letzten 1,5 Minuten – die knappe Niederlage gegen einen der Favoriten der Liga.
Für die onesto Tigers geht es am Sonntag nach Füssen. Bully im Allgäu ist dann um 18 Uhr.
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