Die Spieler der onesto Tigers feiern einen Treffer gegen den EC Peiting

Starkes Schlussdrittel und ein 4-Punkte-Spiel von Bollers bringen 3 Punkte

onesto Tigers vs. EC Peiting 6:3 (0:1, 1:1, 5:1)

Bayreuth: McLeod, Arendas – Spacek (2), Nedved (4), Schusser, Pietsch, Leask, Hüserich, Bollers, Verelst, Brown, Hammerbauer, Lüsch, Piskor (2), Bauhof, Zimmermann, Stelzmann, Maschke

Peiting: Steffen, Magg – Grez, Holzmann, Zerhoch, Obu, Weyrich, Mühlegger – MacKinnon, Briere, Diebolder, Heger, Maylan, Czogallik, Richter, Gohlke (5), Habermann (2), Greil (2), Markgraf

Schiedsrichter: Kyei-Nimako, Harrer – Laudenbach, Kreuzer

Zuschauer: 984

Strafen: Bayreuth: 10 Peiting: 9 PP: Bayreuth: 0/1 Peiting: 0/2

Torfolge: 0:1 (10.) Briere (Obu), 0:2 (21.) MacKinnon (Briere, Holzmann), 1:2 (27.) Brown (Spacek, Piskor), 2:2 (47.) Pietsch (Piksor, Zimmermann), 2:3 (54.) MacKinnon (Briere, Maylan), 3:3 (54.) Verelst (Bollers, Spacek), 4:3 (57.) Bollers (Brown, Spacek), 5:3 (58.) Piskor (Bollers, Nedved), 6:3 (59.) Bollers (Verelst) EN

Einen zähen Beginn in die Partie sah man am Freitagabend beim Match gegen den EC Peiting. Dabei taten sich beide Teams in den ersten fünf Minuten schwer in der Offensive Aktionen zu kreieren. Besser gelang es dann den Gästen aus Peiting, die mehrfach gefährlich vor dem von McLeod gehüteten Tor auftauchten. Einzig Spacek gelang dies auf der anderen Seite, als er in der 7. Spielminute mit freier Schussbahn aus dem Halbfeld an Steffen scheiterte. Dabei blieb der EC Peiting jederzeit gefährlich und belohnte sich nach der Hälfte der Spielzeit im Auftaktdrittel durch Briere, der über die linke Seite in die Angriffszone lief und trocken zur 0:1 Führung für seine Farben abschließen konnte. Kurz darauf war es erneut Briere, der im Slot für Gefahr sorgte, bevor die Tigers sich auch in der offensiven Zone blicken ließen. Allerdings scheiterte Verelst mit einer Einzelaktion ebenso, wie Hammerbauer, der es aus der Drehung probierte. Kurz vor dem Pausenpfiff lief Spacek ins Angriffsdrittel, nahm den Schuss und verwertete nur beinahe die von der Bande zurückspringende Scheibe, sodass man erneut keinen Erfolg verzeichnen konnte und mit dem knappen Rückstand in die erste Pause ging.

Mit einer kalten Dusche ging es in den Mittelabschnitt, in welchem es Peiting nach nur 14 Sekunden auf die Anzeigentafel schaffte. Ein schneller Pass von Briere in die Mitte, den MacKinnon freistehend aufnahm und diesen verwertete brachte das 0:2. Gohlke checkte Zimmermann nach 22 Minuten in der Angriffszone nieder. Nach Überprüfung der Szene per Videobeweis gab es 5 Minuten für den Peitinger Stürmer, wodurch die Tigers zum ersten Überzahlspiel kamen. Dies war schnell unterbrochen, weil Spacek folgte. Erst als dieser wieder mitwirken konnte und noch gut 2 Minuten Überzahl „übrig“ waren, kamen die Tigers mehrfach zu Chancen. Der Erfolg in Form eines Treffers sollte sich auch einstellen aber erst als Peiting wieder komplett war, man aber noch im Angriffsmodus war. Brown arbeitet eine Scheibe im Slot mit Willenskraft über die Linie und bescherte seinem Team den Anschlusstreffer. Kurz darauf war es wieder Brown, der mit freier Schussbahn den Peitinger Goalie prüfte aber nicht an diesem vorbeikam. Die beste Gelegenheit, ggf. den Ausgleich zu markieren, ging dann erneut von Brown aus, der einen Querpass auf den heranstürmenden Verelst spielte, doch der Kapitän der Tigers verpasste knapp. So ging man, nachdem auf beiden Seiten noch einige Versuche unternommen worden waren – und die Tigers insgesamt besser im Spiel waren – weiter mit einem knappen Rückstand in die zweite Pause.

Mit Schwung gingen jetzt die Tigers auf das mit frischem Eis bereitete Oval und kamen durch Verelst schnell zu einer ersten guten Gelegenheit. Im Anschluss versuchte es Schusser mit Gewalt, fand aber in Steffen seinen Meister. Erst als Pietsch nach 47 gespielten Minuten einen platzierten Schlenzer Richtung Tor warf und dieser in den Maschen landete, kam man zum Ausgleich. Diesen konterten die Peitinger einige Minuten später, als MacKinnon auf den Plan trat und die erneute Führung für seine Jungs holte. Allerdings waren die Tigers schnell zurück. Bollers versuchte sich in der Folge, scheiterte aber den Abpraller nahm Verelst und stellte auf 3:3. In der Folge fielen die Treffer der Tigers fast im Minutentakt. Nur kurz darauf trug Bollers die Scheibe rein, umrundete das Tor und brachte die Scheibe zu Spacek, der durchlud aber ohne Erfolg. Das Spielgerät kam erneut zu Bollers, der auf 4:3 stellte, bevor Piskor – Vorlagengeber war, wen sollte es wundern, Bollers – mit dem 5:3 aufwartete. Als die Gäste den Goalie für einen sechsten Feldspieler zogen, probierte es Bollers aus der eigenen Zone und traf per Emty-Net-Goal zum Endstand von 6:3.

Für die onesto Tigers geht es am Sonntag weiter, wenn man in der Stuttgarter Eiswelt ab 17:30 auf die dort ansässigen Rebels trifft.

-av-

 

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