onesto Tigers vs. Höchstadt Alligators 6:3 (3:0, 2:2, 1:1)
Bayreuth: McLeod, Arendas – Spacek, Nedved (2), Pietsch, Schusser, Müllejans (2), Hüserich – Brown (2), Bollers, Hammerbauer, Piskor, Schwarz (2), Lüsch, Zimmermann, Maschke, Bauhof, Stelzmann, Boulanger
Höchstadt: Zimmermann, Ganz – Fardoe, Hane (2), Vojcak, Mastic (2), Weidner, Stobbe (2) – Swinnen, Eriksson, Jelavic, Rypar, Sokolov, Gron (2), Dalldush (2), Zap, Jiranek, Franzese, Schaller, Hofververg
Schiedsrichter: Lohse, Lajoie – Verhoeven, Jung
Zuschauer: 1.087
Strafen: Bayreuth: 8 Höchstadt: 10 PP: Bayreuth: 1/4 Höchstadt: 0/3
Torfolge: 1:0 (9.) Brown (Bollers) SH1, 2:0 (15.) Spacek (Nedved), 3:0 (17.) Hammerbauer (Spacek, Bollers) PP1, 4:0 (24.) Bollers (Brown), 4:1 (24.) Gron (Rypar, Sokolov), 4:2 (32.) Zap (Franzese, Swinnen), 5:2 (40.) Brown (Bollers, Hammerbauer) 5:3 (52.) Swinnen (Vojcak, Fardoe), 6:3 (56.) Brown (Bollers)
Der Faschingsdienstag brachte die Alligatoren nach Bayreuth, gegen die man im bisherigen Saisonverlauf bei den Auftritten in Mittelfranken nichts holen konnte, das Heimspiel im November jedoch erfolgreich gestalten konnte.
Auch wenn Höchstadt erstmals nach 2 Minuten vors Tor kam und mit der ersten Möglichkeit aufwartete, sowie auch kurz darauf durch Schaller nochmal das Tor von McLeod anvisierten, so waren es die Tigers, die im Anschluss das Heft des Handelns in die Hand nahmen. Hammerbauer, Schwarz und Brown gingen mit ihren Möglichkeiten noch zu fahrlässig um. Als Müllejans nach 8 Minuten die erste Strafe zog und Höchstadt im Powerplay agierte, schnappte sich Bollers die Scheibe und fuhr gemeinsam mit Brown, den er vor dem Tor schön einsetzte, einen Konter, den dieser zur Führung einnetzte. Wenig später war es Spacek, der die Scheibe nach vorne trieb, in der Angriffszone angekommen, den Schuss selber nahm und mit Gewalt zum 2:0 traf. Kurz nach diesem Treffer zog Zimmermann ins Angriffsdrittel, scheiterte knapp an seinem Bruder im Höchstädter Tor, wurde dabei jedoch so behindert, dass Mastic für 2 Minuten auf die Strafbank musste. Dies nutzten die Tigers, als Spacek von der blauen Linie abzog und Hammerbauer den Nachschuss zum 3:0 verwerten konnte. Auch eine höhere Führung wäre noch möglich gewesen, hätten Spacek und Bollers kurz vor er Pause mehr Scheibenglück gehabt. So ging man mit dem 3:0 in die erste Pause.
Es waren 24 Minuten auf der Uhr, als Brown einen Konter fuhr, den mitgelaufenen Bollers bediente und dieser stark verzögerte, um im Anschluss zum 4:0 die Scheibe im Netz unterzubringen. Nur Sekunden später kamen dann die Höchstädter erstmals aufs Scoreboard, als McLeod ein eher harmloser Schuss von Gron durchrutschte. Dies beflügelte die Gäste, die in der Folge besser im Spiel waren und mehrfach Chancen kreierten. Es dauerte dann bis zur 32. Spielminute, als Franzese den am langen Pfosten lauernden Zap fand und dieser völlig ohne Bedrängnis zum 4:2 einschießen konnte. Nun konzentrierten sich die Tigers wieder mehr auf die Offensive und kamen durch Bollers, sowie Müllejans, der aus dem hohen Slot freie Schussbahn hatte, zu Möglichkeiten. Auch Brown scheiterte bei einem Überzahlspiel aus kurzer Distanz. Erfolgreicher war der Stürmer kurz vor dem Pausenpfiff, als er im zweiten Versuch die Scheibe von Bollers aufgelegt bekam und ohne Mühe den 5. Treffer für seine Farben erzielen konnte, sodass man erneut mit 3 Toren Vorsprung in die nächste Pause gehen konnte.
Mit einer Strafe gegen Höchstadt, die Stobbe früh im dritten Abschnitt nahm, hatten die Tigers die Gelegenheit nachzulegen aber das Überzahlspiel war, abgesehen von einem Abschluss von Schwarz, eher ungefährlich. Im Anschluss verpasste Schwarz knapp, bevor Brown auf die Strafbank wanderte. Während der Unterzahl mussten die Tigers-Akteure dann die Schiedsrichter vehement darauf aufmerksam machen, dass der Gegner mit zu vielen Spieler auf dem Eis war, bevor hier Gron auf die Strafbank wanderte. Es dauerte jedoch bis in die 52. Spielminute, bis die Anzeigentafel wieder bemüht wurde. Eriksson hatte quer auf Swinnen in der Mitte gelegt, der zum 5:3 traf, was die Tigers zwei Minuten später korrigierten. Bollers legte die Scheibe in der neutralen Zone auf Brown, der ins Angriffsdrittel lief, den Schuss nahm und mit dem 6:3 den Endstand auf das Scoreboard schrieb. Mit dem Sieg rutschte man in der Tabelle wieder an Passau vorbei auf den 8. Platz.
Für die onesto Tigers geht es Schlag auf Schlag. Am Freitag kommt es zum Derby gegen die Selber Wölfe. Bully im Bayreuther Tigerkäfig ist hier um 20 Uhr.
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