Basti Dünkel im Trikot der onesto Tigers

Tigers rutschen im letzten Moment aus den Pre-Playoffs

onesto Tigers vs. Deggendorfer SC 3:5 (1:2, 2:2, 0:1)

Bayreuth: Sebastian Dünkel, Boßler – Spacek (2), Müllejans, Schusser, Pietsch (2), Hüserich, Stelzmann – Bollers, Hammerbauer (2), Brown, Lüsch, Zimmermann, Piskor, Maschke, Boulanger, Maschke, Leon Dünkel

Deggendorf: Zabolotny, Schmidt – Pfänder, Zitterbart, Bednar, Pozivil, Heiß, Skorohodov, Kyjovsky – Bergbauer, Pill, Buchner, Elsberger (2), Leinweber, Baßler, Hafenrichter, Weilandt (2), Hahn (2), Sperl, Picha, Hirsch (2)

Schiedsrichter: Harrer, Kapzan – Herrmann, Verhoeven

Zuschauer: 1.166

Strafen: Bayreuth: 4 Deggendorf: 8 PP: Bayreuth: 1/4 Deggendorf: 1/3

Torfolge: 0:1 (11.) Sperl (Picha), 1:1 (12.) Piskor (Bollers, Spacek), 1:2 (18.) Hahn (Hafenrichter), 2:2 (24.) Hammerbauer (Spacek), 2:3 (33.) Baßler (Leinweber, Heiss), 2:4 (37.) Hahn (Heiss, Hafenrichter) SH, 3:4 (37.) Brown (Piskor, Bollers) PP1, 3:5 (59.) Pfänder PP1

Ohne Leask, Nedved und die Langzeitverletzten Habeck, Meier und Barber ging man in die Partie gegen den Süd-Meister aus Deggendorf, der mit ausgedünntem Kader angereist war. So verzichtete man zum Beispiel auf die Jackson-Brüder oder auch auf Pielmeier im Tor.

Brown hatte die erste Möglichkeit der Partie, die Weilandt kurz darauf konterte – beide Akteure konnten jedoch keinen Erfolg verbuchen. Nach 7 Minuten hatten die Tigers Glück, als Deggendorf den Außenpfosten anvisiert hatte. Nach einer Strafe gegen Deggendorf und einem überschaubaren Überzahlspiel der Tigers liefen die Gäste einen Konter, den Sperl, der die Scheibe nach vorne getragen hatte, selbst erfolgreich zum 0:1 abschließen konnte. Eine gute Minute später ging Piskor in die Angriffszone, zog aus dem Halbfeld ab und stellte dabei den Ausgleich her, den Hahn kurz vor der Pause wieder zerstörte, als er bei einem schnellen Gegenstoß die Scheibe passgenau von Hafenrichter serviert bekam und seine Farben wieder in Führung schoss, was gleichbedeutend mit dem Pausenstand nach 20 Minuten war.

Die erste Möglichkeit im Mitteldrittel hatten die Deggendorfer, die durch Hahn nah am Tor gefährlich wurden. Hahn, der noch den Nachschuss bekam, scheiterte jedoch beide Male an Dünkel. Als kurz darauf Hammerbauer mit freier Schussbahn an Zabolotny scheiterte und Spacek kurz darauf an die Scheibe kam, spielte dieser die Scheibe steil in den Slot, wo eben jener Hammerbauer lauerte und das Spielgerät zum 2:2 abfälschte. Als Dünkel hinters Tor fuhr und blitzschnell zurückmusste, da Gefahr drohte, war es ihm nur mit einer artistischen Einlage möglich, dass er ein weiteres Gegentor verhinderte. Kurz darauf war er dann geschlagen, aber Hammerbauer hatte aufgepasst und kratzte die Scheibe von der Linie. In der Folge versuchten sich Müllejans und Bollers in kurzer Abfolge, jedoch ohne Erfolg. Besser machten es die Gäste, als sich Leinweber an der Bande durchgesetzt hatte, in die Mitte passte, der dort lauernde Baßler die Scheibe über die Linie drückte und damit die Führung zurückholte. Eine Strafe gegen Deggendorf brachte ein weiteres Überzahlspiel für Gelb-Schwarz, was jedoch erst nach hinten los ging: Erneut Hahn verwertete den gefahrenen Konter per Shorthander zum 2:4, bevor kurz darauf das Powerplay der Tigers doch noch stach. Piskor spielte einen Querpass in den Slot, wo Brown das Spielgerät über die Linie befördern und damit zum 3:4 treffen konnte, was gleichzeitig auch der Pausenstand nach zwei gespielten Dritteln war.

Mit einer riesen Aktion von Dünkel, der in der 43. Minute zwei Möglichkeiten in kurzer Abfolge wegnahm, war Deggendorf zunächst näher einem möglichen Erfolg. Den Ausgleich auf dem Schläger hatte Mitte des Abschnitts Piskor der aus kurzer Distanz mit freier Schussbahn aufwartete, Zabolotny jedoch nicht überwinden konnte. Auch bei einem Powerplay, als Piskor und Bollers Chancen kreiert hatten, konnte man nichts Zählbares auf die Anzeigentafel schreiben. Als Spacek kurz vor Ende der regulären Spielzeit auf die Strafbank geschickt wurde, nutzten dies die Gäste, die mit Ablauf der Strafe durch Pfänder zum 3:5 kamen. Die Herausnahme von Dünkel für einen sechsten Feldspieler brachte am Ende nichts mehr ein, sodass man sich mit einer knappen Niederlage aus der Hauptrunde der diesjährigen Oberliga-Saison verabschiedete.

Für die Bayreuth endet die Saison an diesem Freitag, da sich mit Höchstadt, Füssen und dem SC Riessersee gleich drei Teams am letzten Spieltag an den Tigers vorbeigeschoben haben.

-av-

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