Trauer um Dietmar Habnitt

Wie ein Lauffeuer, machte am heutigen Donnerstag die traurige Nachricht über das Ableben des langjährigen Eishockey-Idols aus Bayreuth die Runde.

Er war die Identifikationsfigur der neueren Bayreuther Eishockeygeschichte. 1984 betrat Habnitt nachdem er bereits für Ravensburg, Freiburg oder Füssen das Tor hütete – erstmals als Spieler das Bayreuther Parkett. Blieb auch in der damaligen Bundesliga im Tigerkäfig, bevor ihn sein Weg über Berlin, Memmingen und Bad Tölz zurück nach Oberfranken führte. Nach vier Spielzeiten und einem kurzen Abstecher nach Weiden beendete Habnitt seine aktive Karriere 1999 in Bayreuth und blieb der Wagnerstadt, die zwischenzeitlich für den gebürtigen Ravensburger Heimat geworden war, treu.

Seine Leidenschaft für den Eishockeysport war ungebrochen und so war er nicht nur über viele Jahre Caterer für das Eisstadion – er führte auch als sportlicher Verantwortlicher Regie. Unter seiner Führung wurde der 2006 neu gegründete EHC Bayreuth kontinuierlich weiterentwickelt. Sportlich erfolgreich fand man sich in der DEL2 wieder.

Nach Spannungen mit der damaligen Geschäftsführung zog sich Habnitt aus der Öffentlichkeit zurück und genoss seinen Ruhestand in seiner Wahlheimat Türkei.

Wir werden Dietmar stets ein ehrendes Andenken bewahren und wünschen seiner Familie viel Kraft und Zuversicht trotz des schmerzlichen Verlustes.

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