Aidan Brown beim Spiel gegen die Passau Black Hawks

Passau entführt die Punkte aus dem Tigerkäfig

onesto Tigers vs. Passau Black Hawks 2:5 (1:0, 0:3, 1:2)

Bayreuth: Engler, Eisenhug – Faulhaber, Hansson (2), Reich, Rott, Hörschel, Biberger, D’Acunto, Maul – Schembri (4), Harrogate, Larsson (2), Mößinger, Deichmann (4), Stern, Neuert (2), Schmidt, Röthke (2)

Passau: McLeod, Arendas – Spacek, Nedved, Pietsch, Schusser, Hüserich, Müllejans – Bollers, Verelst (2), Brown (2), Hammerbauer, Piskor (2), Lüsch, Bauhof, Zimmermann, Boulanger, Maschke, Stelzmann

Schiedsrichter: Lohse, Ruhnau – Verhoeven, Hintermeier

Zuschauer: 937

Strafen: Bayreuth: 6 Passau: 14 PP: Bayreuth: 2/6 Passau: 0/1

Torfolge: 1:0 (17.) Brown (Piskor, Spacek) PP1, 1:1 (35.) Mößinger (Röthke, Rott), 1:2 (36.) Schembri (Schmidt, Neuert), 1:3 (38.) Faulhaber (Harrogate, Larsson), 2:3 (49.) Brown (Bollers, Piskor) PP1, 2:4 (51.) Schmidt (Horschel, Biberger), 2:5 (52.) Schembri (Harrogate, Larsson)

Mit Conner McLeod, der am heutigen Abend die Freigabe aus Weiden erhielt, ging man ins Match gegen die Passau Black Hawks.

Einen ersten Versuch sah man, als Brown aus halbrechter Position abzog, scheiterte, ebenso wie kurz darauf Boulanger im Slot. Zwei Strafen für die Gäste brachte zwar jeweils ein ansehnliches Überzahlspiel – ein Erfolg blieb bis dahin jedoch aus. Glück hatte man zudem, als Rott die Scheibe stibitzt hatte und die gute Möglichkeit in Unterzahl vergab. Wenig später konnte man erneut durchatmen, als Reich die Latte anvisierte. Nach 17 Minuten zog Schembri zwei Minuten und holte sich bei angezeigter Strafe gleich nochmal zwei Minuten ab, sodass er 2+2 auf die Strafbank wanderte. Dies nutzt man nun im Lager der Tigers, als Piskor von der blauen Linie abzog und Brown engagiert nacharbeitet, dabei die Scheibe über die Linie bugsierte. Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die erste Pause.

Mit einer riesen Möglichkeit, als Bollers den am langen Pfosten lauernden Verelst eingesetzt hatte und dieser knapp verpasste, ging man in den Mittelabschnitt. Der Ausbau der Führung hätte sicher gutgetan, denn in der Folge zog Passau das Spiel an sich. Kreierte immer wieder Chancen und kam dabei vermehrt brandgefährlich vor das von McLeod gehütete Tor. Schembri hatte dabei mehrfach das „Glück“ auf der Kelle, verpasste jedoch noch den Erfolg. Es dauerte bis in die 35. Spielminute, bis man sich auf Seiten der Gäste belohnte. Röthke fand mit einem langen Pass Mößinger in der Mitte, der in Dropkick-Manier abzog und dabei den Ausgleich für seine Farben schrieb. Keine Minute später war es Schembri, der fast von der Grundlinie McLeod seitlich anschoss und dabei die Scheibe im Netz landete. Faulhaber setzte dann kurz vor der Pause mit dem 1:3 noch einen drauf, als er die Scheibe in Richtung Tor warf und diese durch Freund und Feind hindurch hinter McLeod einschlug. Dieses 1:3 nahm man dann auch mit in die Drittelpause.

Den Schlussabschnitt ging man im Lager der Tigers mit hohem Engagement an. Auch wenn Schembri zunächst McLeod prüfte, so waren es die Tigers, die nachher mehr vom Spiel hatten und Druck ausüben konnten. Der Anschlusstreffer ließ dann bis in die 48. Minute auf sich warten, als Brown im Powerplay im Slot einen Pass von Boller verwerten konnte. Als bei einem Überzahlspiel der Tigers Brown im Slot agierte und von zwei Passauern umgerannt wurde, im Nachgang Piskor noch angegangen wurde, schickten die Unparteiischen die beiden Bayreuther, gemeinsam mit Rott, zur Verwunderung der meisten Zuschauer auf die Strafbank. Beim Spiel mit vier Feldspielern und die dadurch obsolete Überzahl der Tigers kam Passau durch Schmidt zum 2:4, was dann in der anschließenden Überzahl der Gäste noch getoppt wurde, als Schembri einen Pass in die Spitze abfälschte und damit den 5. Treffer für seine Farben auf die Anzeigentafel schrieb. Hiervon erholten sich die Tigers, die trotzdem noch alles versuchten, nicht mehr und mussten erneut eine Niederlage quittieren.

Am kommenden Wochenende geht es weiter für die onesto Tigers. Hier trifft man zunächst am Freitag um 20 Uhr im heimischen Tigerkäfig auf die Memmingen Indians, bevor man am Sonntag um 18 Uhr beim EV Füssen antritt.

-av-

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